StartRathaus-Sanierung nähert sich dem Ende

Rathaus-Sanierung nähert sich dem Ende

20040000 Bomlitz Rathaus
22. Juli 2010 0 Kommentare

Die Baumaßnahmen sind bald abgeschlossen: Im September wird die Gemeindeverwaltung schließlich die neuen Räume beziehen können. Damit wird ein langer Prozess enden, der die Arbeitsbedingungen hinter sich lässt, die seit mehr als dreißig Jahren „provisorisch“ in einer umgebauten Wohnung und einem umgebauten Juweliergeschäft untergebracht waren.

Walsroder Zeitung vom 22.07.2010:
In sechs Wochen soll wieder so etwas wie Normalität einkehren
Rathaus Bomlitz: Neue Fassade wieder ab

Seit 15 Monaten arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde Bomlitz nun schon auf einer Baustelle. Der umstrittene Rathaus-Um-, An- und Neubau schreitet zwar voran, aber immer wieder gibt es Pannen und Verzögerungen. Zunächst warf der lange Winter den Baufortschritt um Monate zurück, jetzt bereitet eine nicht fachgerechte Ausführung der Fassade am Neubau Probleme.

Das Jahr begann schon mit einem großen Schrecken: Nach einem Einbruch in ihr Rathaus trauten die Mitarbeiter ihren Augen nicht: Eine Spur der Verwüstung zog sich durch sämtliche Büros, Schränke und Schreibtische waren aufgebrochen, Akten herausgerissen, Computer und Bildschirme gestohlen worden. Besonders oben im neuen Staffelgeschoss hatten die Vandalen gewütet wie auf einer Müllkippe.

Jetzt bereitet die Fassade am neuen Teil des Rathauses großen Ärger. Die komplette Wärmedämmung muss aufgrund fehlerhafter Ausführung wieder abgetragen und erneuert werden. Auf Nachfrage erklärte Kämmerer Christoph Nicodemus, dass die Gemeinde die ausführende Firma in Regress nehme und dafür keine neuen Kosten entstehen würden.

Im Anbau sind rund 200 Quadratmeter neue Bürofläche sowie ein Sitzungszimmer und im Keller die dringend notwendigen Archivräume geschaffen worden. Mittlerweile schreitet auch die Renovierung des alten Rathauses voran. Dort stehen eine komplett neue Elektrik, neue Fenster und eine neue Heizungsanlage auf dem Programm. Außerdem müssen Brandschutzauflagen erfüllt und für Behindertengerechtigkeit gesorgt werden. Zwischen Anbau und Altbau ist ein behindertengerechtes Treppenhaus und ein Aufzug entstanden. Nicodemus rechnet damit, dass spätestens in sechs Wochen im kompletten Rathaus wieder Normalität einkehrt. Zumindest die Büroräume sollen dann bezugsfertig sein. Aufräum- und Pflanzarbeiten im Außenbereich folgen.



 

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